Samstag, 9. November 2018, 13:15 – 15:30 & 15:30 – 18:00

Im Juli 2017 trafen sich Radioaktivist*innen aus unterschiedlichen Orten der BRD anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg und sendeten eine Woche lang sowohl Hintergrundmagazine, als auch Liveberichterstattung in den Protesttagen und -Nächten. Ein Jahr später, im Juli 2018, fand man sich abermals zur überregionalen Arbeit ein, als in München der NSU-Prozess zu Ende ging. Dieses Mal wurden 15 Stunden Liveprogramm gesendet und von mehr als 20 freien Radios ganz oder teilweise übernommen.

Was ist das Potential solcher überregionalen Redaktions- und Moderationsarbeit? Welche Vorbereitungen braucht es für eine gelungene Umsetzung? Welche Tools haben sich zur Vernetzung bewährt? Welche Technik braucht es für welche Art von Berichterstattung und wie ist sie zu händeln? Wie schaffen wir es auch in solchen Situationen mehrsprachig zu senden? Ist das überhaupt unser Anspruch? Und wenn ja, wie kommen werden wir ihm gerecht? Wo gibt es Verbesserungsmöglichkeiten, sowohl hinsichtlich der Vorbereitung, als auch in der konkreten Umsetzung vor Ort? Was braucht‘s in einem freien Radio, das bei solchen Aktionen als Gastgeber agiert? Diese und viele Fragen mehr möchten wir, hoffentlich mit vielen Radioaktivist*innen, diskutieren und die Ergebnisse so festhalten, dass man mit ihnen in Zukunft weiter arbeiten kann.

Moderation/Referent*in: Helene Flick (Radio CORAX)